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Wassersport - Charterschein

Zur Förderung des Wassersports- und -tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz und dem Saarland wurde die Möglichkeit geschaffen, auf den gefahrlos zu befahrenden Wasserstraßen Sportboote mit einer "Charterbescheinigung" zu führen, wenn bestimmte Sicherheitsanforderungen beachtet werden.

Dies gilt auf den folgenden Wasserstraßen:

im Nordosten:

Peene (von km 2,50 (Malchin) bis km 34,90 (Demmin) bei folgenden Beschränkungen: Für den Kummerower See gilt ein Fahrverbot ab Windstärke 4 Beaufort)
Peene (von km 2,50 (Malchin) bis km 104,60 (Peenestrom) für Inhaber des Sportbootführerscheins-See oder eines gleichgestellten Befähigungszeugnisses),
Stör-Wasserstraße (von km 0,00 (Einmündung in die Müritz-Elde-Wasserstraße) bis km 19,88 (Einmündung in den Schweriner See)),
Stör-Wasserstraße (von km 19,88 bis km 44,70 (Hohen Viecheln) bei folgenden Beschränkungen: Für diesen Wasserstraßenabschnitt gilt ein Fahrverbot ab Windstärke 4 Beaufort. Die Durchfahrt darf nur in der bezeichneten Fahrrinne erfolgen. Alle Personen müssen Rettungswesten tragen.
Müritz-Elde-Wasserstraße (von km 0,95 (Schleuse Dömitz) bis km 121,00 (Beginn Plauer See)),
Müritz-Elde-Wasserstraße - Plauer See (von km 121,00 (Beginn Plauer See) bis km 126,00 (Lenz) bei folgenden Beschränkungen: Für diesen Wasserstraßenabschnitt gilt ein Fahrverbot ab Windstärke 4 Beaufort. Die Durchfahrt darf nur in der bezeichneten Fahrrinne erfolgen. Alle Personen müssen Rettungswesten tragen. Telefonischer Abruf über Befahrbarkeit beim Unternehmen vor der Einfahrt (Wind, Wetter), telefonische Meldung beim Unternehmen nach der Durchfahrt.
Müritz-Elde-Wasserstraße (von km 126,00 (Lenz) bis km 152,50 (Klink an der Müritz) bei folgenden Beschränkungen: Für diesen Wasserstraßenabschnitt gilt ein Fahrverbot ab Windstärke 4 Beaufort, die Durchfahrt darf nur in der bezeichneten Fahrrinne erfolgen, alle Personen müssen Rettungswesten tragen.
Müritz-Elde-Wasserstraße (von km 152,50 (Klink an der Müritz) bis km 167,00 (Ausfahrt Hafendorf Claassee) bei folgenden Beschränkungen: Für diesen Wasserstraßenabschnitt gilt ein Fahrverbot ab Windstärke 4 Beaufort, alle Personen müssen Rettungswesten tragen, telefonischer Abruf über Befahrbarkeit beim Unternehmen vor der Einfahrt (Wind, Wetter), Fahrt nur entlang der Fahrrinnenbezeichnung des westlichen Ufers, telefonische Meldung beim Unternehmen am Zielort oder bei Fahrtunterbrechung.
Müritz-Elde-Wasserstraße (von km 167,00 (Ausfahrt Hafendorf Claassee) bis km 180,00 (Buchholz),
Müritz-Havel-Wasserstraße (von km 0,00 bis km 31,80),
Obere Havel-Wasserstraße mit zugehörigen Haupt- und Nebenstrecken (von km 15,90 (Schleuse Zehdenick) bis km 94,40 (Hafen Neustrelitz)),
Obere Havel-Wasserstraße (MzK 43,95 (Schleuse Liebenwalde) bis km 15,90 (Schleuse Zehdenick) - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),
Finowkanal (von km 89,30 (Schleuse Liepe) bis km 57,37 (Zerpenschleuse) - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),
Werbelliner Gewässer (von km 4,00 bis km 19,80 - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),
Rüdersdorfer Gewässer mit zugehörigen Haupt- und Nebenstrecken (von km 0,00 bis km 3,78 (Schleuse Woltersdorf) - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),
Dahme-Wasserstraße mit zugehörigen Haupt- und Nebenstrecken (von km 10,3 bis km 26,04),
Gosener Kanal (Gesamtstrecke - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),
Seddinsee (Gesamtstrecke - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),
Neuhauser Speisekanal (Gesamtstrecke),
Drahendorfer Spree (Gesamtstrecke),
Saale (von km 89,20 (Schleuse Trotha) bis km 115,22 (Rischmühlenschleuse) - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),
Potsdamer Havel - neu ab 01.04.2006
von km 0 bis zum km 28 (Babelsberger Enge)
 

im Südwesten

Saar (von km 87,60 bis zur deutsch - französischen Grenze),
Lahn (von km 70 bis km 137,07 (Hafen Lahnstein) - zunächst probeweise bis zum 30. April 2007),

Die Charterbescheinigung gilt nur für gemietete Sportboote mit einer bestehenden Haftpflichtversicherung und mit einer Länge von weniger als 15 Metern. Die Bootsgeschwindigkeit ist auf 12 km/h im stillen Wasser begrenzt. Die Sportboote dürfen für maximal 12 Personen zugelassen sein.

Das normalerweise notwendige Befähigungszeugnis kann nicht durch die Charterbescheinigung ersetzt werden. Sie hat lediglich den Charakter einer amtlich anerkannten Bescheinigung über die Befähigung, das Sportboot im jeweils konkreten Einzelfall auf den oben angegebenen Binnenschifffahrtsstraßen zu führen.

BMVBS Wassersport - Charterschein               

 

Erfahrungen mit dem Charterschein
Mertens: Charterscheinregelung hat sich bewährt
Forum "Bootscharter" im BMVBW

09. März 2005, Nr.: 63/2005

Die Charterscheinregelung hat sich bewährt. Zu diesem Ergebnis kam jetzt das Forum "Bootscharter" in Berlin. Damit gibt es grünes Licht für die bisherige Regelung: Motorsportboote dürfen auf dafür zugelassenen Gewässern unter bestimmten Voraussetzungen ohne Führerschein geführt werden. Grundlage dafür ist die Charterscheinregelung, die das Bundesverkehrsministerium  im vergangenen Jahr eingeführt hatte. Wenn sich die Regelung weiter bewährt, ist eine Ausweitung geplant.

"Wir haben festgestellt, dass Charterkunden nur wenige Unfälle und auch nur mit Bagatellschäden verursachen. Das ist ein sehr positives Ergebnis", sagte Angelika Mertens, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen. Ein Vergleich der Angaben der Wasserschutzpolizeien und führender Charterunternehmen ergab folgendes:
Im Jahr 2003 gab es in Brandenburg, dem wasserreichsten Bundesland der Republik, insgesamt 1.999 Vercharterungen, davon 714 mit Charterschein. Von den Bootsführern wurden 18 Unfälle verursacht, davon 5 von Charterschein- und 13 von Führerscheininhabern.

Mertens: "Die Bootscharterregelung erhöht die Attraktivität des Wassertourismus und die Sicherheitsrisiken lassen sich minimieren. Wie die Zahlen zeigen, ist die Unfallhäufigkeit insgesamt gering und in der Mehrheit sind Bootsführerscheinbesitzer und nicht Charterscheininhaber an Unfällen beteiligt."

Hintergrund:
Auf Einladung des Bundesministeriums für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen diskutierten Vertreter der Verbände des Wassersports, führender Charterunternehmen, der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, der Wasserschutzpolizeien sowie der zuständigen Landesressorts der Bundesländer über Umfang und Ursachen von Unfällen und Schadensfällen beim Führen motorisierter Sportboote. Als Basis diente die im Jahr 2000 eingeführte und ab 2004 freigegebene Charterscheinregelung: Führen motorisierter Sportboote auch ohne Sportbootführerschein Binnen nach intensiver Einweisung der Charterer.

BMVBS Mertens Charterscheinregelung hat sich bewährt                                  

 

 

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